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Geranien sind vor den Fenstern wichtig

Geranien Fenster

Warst Du bisher der Meinung, dass Geranien vor den Fenstern und in Balkonkästen einfach nur traditionell sind und keine weitere Bedeutung haben? Das ist zum Glück nicht so. Geranien, auch Pelargonien genannt, sehen nicht nur schön aus, sie sind eine wahre Bereicherung für den Menschen.

Ein betörender Duft, den Mücken nicht mögen

Früher, als es noch keine chemischen Mittel gegen Wespen und Mücken gab, mussten sich die Menschen ohne giftige Insektizide helfen. Sie haben ganz schlau das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Die Geranien vor den Fenstern und Balkonen sahen im Sommer nicht nur dekorativ aus, sie haben auch lästige Insekten abgehalten. Wer Geranien vor den Fenstern hatte, konnte es sich sogar erlauben, in der Nacht mit offenem Fenster, zu schlafen. Heute erinnert sich kaum noch jemand daran, dass Geranien nicht nur einfach schön, sondern auch nützlich sind. Viele empfinden die Blumenkästen mit Geranien sogar als spiessig und überflüssig.

Bepflanzungen haben häufig einen hintergründigen Sinn

Viele Bepflanzungen mit traditionellem Ursprung haben einen hintergründigen Sinn. Katzenminze z. B. soll Mäuse vertreiben, Tomatenstauden vertreiben ebenso lästige Insekten wie Geranien, und der traditionelle Walnussbaum vorm Hause hat den gleichen Effekt. Schon früher wollten sich die Menschen ihren Schlaf nicht rauben lassen. Warum auch, wenn die Gegenmassnahmen so einfach und dekorativ sein können. Zudem konnten die Hobbygärtner noch von vitaminreichen Tomaten und Walnüssen profitieren. Wer denkt, dass sich unsere Vorfahren bei Ihren Bepflanzungen nichts gedacht haben, sollte sich die Mühe machen, auch andere Traditionen einmal, zu hinterfragen.

Traditionen sollten nicht in Vergessenheit geraten

Einst hatten die Menschen wesentlich weniger chemische Hilfsmittel zur Verfügung, wie in der heutigen Zeit. Trotzdem arrangierten sie sich zumeist besser mit der Natur als die Menschen in der heutigen Zeit. Es ist daher an der Zeit, dass sich jeder einmal Gedanken macht, wie unsere Grosseltern gelebt haben. Vielleicht hast Du auch noch einige ältere Verwandte, die Du einmal genau fragen kannst. Das alte Wissen geht verloren, wenn sich niemand darum kümmert. Chemische Unternehmen sind sicherlich nicht daran interessiert, dass das alte Wissen an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird. Daher wird es auch bald keine Aufzeichnungen mehr im Internet geben, wenn die älteren Generationen einmal nicht mehr sind. Zumal die Vorfahren, die sich noch mit den traditionellen Tricks und Kniffen auskennen, kaum einen Bezug zum Internet haben.

Grossfamilien hatten ihre Vorteile

Als die Menschen noch in Grossfamilien lebten, wurde das Wissen immer von einer Generation zur anderen weitergegeben. Mittlerweile sind die Familien wesentlich kleiner. Nur sehr selten wohnen mehrere Generationen unter einem Dach. Leider lernen die Kinder in den Schulen nicht mehr das traditionelle Wissen der "Alten". Vielleicht werden deshalb lang gehegte Traditionen als altbacken und spiessig empfunden, auch wenn sie wirklich nützliche Hintergründe haben. Diese geraten aber in Vergessenheit, wenn niemand mehr darüber spricht. Nimm Dir daher einmal die Zeit, und sprich mit den "Alten" aus Deiner Verwandtschaft über die alten Zeiten. Lass Dir aber nicht zu viel Zeit, bevor es zu spät ist.

Bildquelle: Hans / pixabay.com

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