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Blattläuse natürlich bekämpfen

Blattlaus bekaempfen

 

Blattläuse sind nicht nur bei Zimmerpflanzen eine Qual, sondern auch im Garten. Greifen Sie aber nicht gleich zu chemischen Mitteln, wenn Sie die Schädlinge bekämpfen möchten, sondern beugen Sie auf natürliche Weise vor. Gerade bei Pflanzen, die Sie verzehren möchten, sollten Sie von chemischen Giftstoffen Abstand nehmen.

Brennnesseljauche zur Vorbeugung

Stickstoffreicher Boden steigert die Widerstandskräfte Ihrer Pflanzen. Kräftige und gesunde Pflanzen werden seltener von Blattläusen befallen, als geschwächte Pflanzenarten. Beugen Sie daher mit Brennnesseljauche vor. Sie können Sie preisgünstig selber herstellen. Sie benötigen lediglich ein Kilo Brennnesselpflanzen und 10 Liter Wasser. Weichen Sie die Brennnesseln einen Tag lang in dem Wasser ein. Danach können Sie die Mischung abseihen und verwenden. Giessen Sie Ihre Pflanzen damit und sprühen Sie sie nach Bedarf mit der Brennnesseljauche ab. Alternativ können Sie auch Moringajauche nehmen, wenn Sie Moringa als Kübelpflanze ziehen. Moringajauche wirkt ähnlich wie Brennnesseljauche. Sie stärkt und nährt die Pflanzen und verhindert den Befall mit Blattläusen.

Pflanzen Sie Lavendel

Lavendel enthält bekanntlicherweise viele ätherische Öle. Schon allein der Geruch der Lavendelpflanzen vertreibt erfolgreich die Blattläuse. Sie sollten daher zwischen besonders gefährdeten Pflanzenarten immer mal wieder eine Lavendelpflanze anpflanzen. Lavendel ist mehrjährig, daher können Sie die Pflanzen über die Wintermonate im Gartenbeet stehen lassen.

Neemöl und Rimulgan

Neemöl ist das Öl des Neembaumes. Rimulgan ist ein Emulgator, der aus Neemöl gewonnen wird. Sie können diesen natürlichen Schädlingsbekämpfer im Handel kaufen. Mischen Sie 2 ml Neemöl mit 2 ml Rimulgan und verdünnen Sie diese Mischung mit 500 ml Wasser. Das biologische Schädlingsbekämpfungsmittel ist fertig. Diese Mischung ist sogar in landwirtschaftlichen Betrieben, die Bio-Lebensmittel produzieren, gesetzlich zugelassen. Neemöl und Rimulgan töten die Blattläuse nicht, sie verhindern lediglich die Population. Nützlinge wie Florfliegen, Marienkäfer und Bienen werden durch die Verwendung dieser Mischung bei der Vermehrung nicht beeinträchtigt. Die Kräuter- Gemüse- und Obstpflanzen, die Sie mit dieser Mischung behandeln, können Sie bedenkenlos verzehren. Die Mischung ist absolut ungiftig. Sie können sogar Ihre Haustiere (Hunde und Katzen) damit einsprühen, wenn Sie unter Flöhen oder anderen Parasiten leiden.

Ohrenkneifer und Marienkäfer

Ohrenkneifer und Marienkäfer sind die natürlichen Fressfeinde von Blattläusen. Sie sollten diese daher keinesfalls aus Ihrem Garten verbannen, sondern eher anlocken. Bereiten Sie Ihren Ohrenkneifern kleine Nester aus Holzwolle, direkt in der Nähe der gefährdeten Pflanzen. So können Sie die Bekämpfung der Plagegeister natürlich unterstützen.

Die einfache Wasserdusche

Bei geringem Blattlausbefall kann es ausreichen, wenn Sie die betroffenen Pflanzen einfach sorgsam mit dem Gartenschlauch abspritzen. Achten Sie aber darauf, dass der Wasserdruck nicht zu stark ist. Sie möchten schliesslich nur die Blattläuse entfernen, und keine Pflanzenteile abknicken. So würden Sie die Pflanze zusätzlich schwächen und den Blattlausbefall steigern.

Schmierseifenlauge kann hilfreich sein

Geben Sie einen Esslöffel Schmierseife (unparfümiert) auf einen Liter Wasser. Mit dieser Mischung können Sie ebenfalls Ihre Pflanzen besprühen und die Blattläuse biologisch bekämpfen. Die Nutzpflanzen können nach dieser Behandlung bedenkenlos verzehrt werden. Verwechseln Sie Schmierseife (Kaliseife) keinesfalls mit normaler Haushaltsseife, Sie könnten sonst die befallenen Pflanzen schädigen.

Damit Sie Blattläuse erfolgreich bekämpfen können, müssen Sie sie erst einmal erkennen. Beobachten und kontrollieren Sie daher Ihre Pflanzen in regelmässigen Abständen.

Bildquelle: PollyDot / pixabay.com

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