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Natürliche Düngung mit Pflanzensud

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Pflanzensud

Eigentlich weiss jeder Gärtner, dass Pflanzen gut gedüngt werden müssen, wenn sie üppig blühen oder viele Früchte tragen sollen. Noch vor einigen Jahrzehnten waren chemische Dünger begehrt, weil sie einfach in der Anwendung waren und den gewünschten Erfolg brachten. In der heutigen Zeit sieht das anders aus. Bio ist angesagt, weil jeder Hobbygärtner Natur pur aus dem eigenen Garten ernten möchte.

Biodünger, gesünder geht es nicht

Biodünger bringt bei richtigem Einsatz und in der passenden Konzentration sehr überzeugende Ergebnisse. Zudem ist er einfach und günstig selber herzustellen, zumeist aus Pflanzen, die bei Dir im Garten wachsen. Du hast die Wahl, verwendest Du eigenen Kompost, oder möchtest Du zusätzliche noch einen Pflanzensud ansetzen, damit Du bestimmte Pflanzen zusätzlich mit Nährstoffen versorgen kannst. Du kannst auch beide Möglichkeiten kombinieren. Einen Komposthaufen solltest Du auf jeden Fall in Deinem Garten haben, Du wüsstest ansonsten gar nicht, wohin Du den Pflanzenschnitt, die Unkräuter und den Rasenschnitt schaffen solltest. Dein eigener Kompost hat zudem den Vorteil, dass Du genau nachvollziehen kannst, was auf Deinem Komposthaufen kompostiert wurde.

Achte daher aus diesem Grund darauf, dass Du keine Schalen von Zitrusfrüchten oder Bananen auf Deine Komposthaufen wirfst. Am besten kompostierst Du nur Pflanzenteile, deren Herkunft Du genau kennst. So kann es nicht passieren, dass Du Stoffe und Chemikalien später in Deinem Kompost hast, die in Deinem Garten nichts zu suchen haben. Jedes Jahr im Frühjahr solltest Du Kompost aus Deinem Komposthaufen in die Erde arbeiten, schon einige Wochen, bevor Du mit den Neuanpflanzungen der nächsten Saison beginnst. So wird die Erde nicht nur locker und besser bewässert, sondern auch mit neuen Nährstoffen versorgt. Im Herbst kannst Du dann den letzten Rasenschnitt in die Gartenerde einarbeiten. Über den Winter hinweg kompostiert diese dann direkt in der Erde und vereinfacht Dir im Frühjahr die erste Gartenarbeit.

Die Herstellung von Pflanzensud

Für die Herstellung von Pflanzensud kannst Du Brennnessel-, Löwenzahn-, Giersch-, aber auch Moringapflanzen verwenden. Du schneidest einfach die Pflanzenteile samt Blätter ab und legst sie in einen Kübel. Dann übergiesst Du sie mit Wasser und lässt diesen Ansatz einige Tage lang gären. Im Grunde kannst Du einen Pflanzensud mit einem Tee vergleichen, der einige Tage gezogen hat. Danach filterst Du den Ansatz ab, damit er nicht faulig wird. Pflanzensud kann nicht nur gegen Blattläuse genutzt werden, sondern auch als Dünger. Die Wirkung verdoppelt sich. Aufgrund der nicht vorhandenen Blattläuse wird die Pflanze kräftiger und wird zusätzlich von dem im Sud vorhandenen Dünger im Wachstum gefördert. Besser kann es gar nicht sein. Mit diesem Biodünger kannst Du die besten Erfolge erzielen. Du musst Dir nur die Zeit nehmen, einen Pflanzensud, auch Pflanzenjauche genannt, anzusetzen. Bevor Du Deine Pflanzenjauche an Deine Pflanzen giesst, solltest Du sie im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen. Bei empfindlichen Pflanzen solltest Du bei der Verdünnung mit dem Wasser nicht zu sparsam sein, gebe lieber etwas mehr Wasser hinzu, als zu wenig.

Pflanzenjauche enthält: Magnesium, Stickstoff, Kali und andere sekundäre Pflanzenstoffe, die die Photosynthese anregen. Die einzigen Pflanzen, die Du nicht mit Pflanzensud düngen solltest, sind Möhren, Knoblauch und Zwiebeln. Die stickstoffreiche Pflanzenjauche bekommt diesen Pflanzen nicht sonderlich gut.

Bildquelle: NicoLeHe  / pixelio.de

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