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Tomatenpflanzen muss man "ausgeizen"

Tomaten Pflanze

Eine reiche Tomatenernte freut jeden Hobbygärtner. Damit die Tomatenpflanzen wirklich gut tragen, bedarf es ein wenig Pflege. Mit ein paar Tipps und Tricks kann die Ernte effizient gesteigert werden, ohne viel Aufwand. Vielleicht klappt es ja dann auch mit der eigenen Tomatensauce....

Die Tomatenpflanzen regelmässig "ausgeizen"

Tomatenpflanzen sind recht produktiv. Sie bilden mehr Triebe, als eigentlich gut für sie ist. Die sogenannten Geiztriebe bilden sich über den Blättern und sind auch für den Laien gut erkennbar. Sobald Sie diese entdecken, müssen Sie sie herausbrechen. Das geht am besten, wenn Sie den Trieb zwischen den Daumen und den Zeigefinger nehmen und regelrecht mit den Fingernägeln abknipsen. Je kleiner die Triebe sind, wenn sie ausgegeizt werden, desto besser. Das Wachstum dieser "überflüssigen" Triebe kostet der Tomatenpflanze sehr viel Energie. Diese Energie braucht die Pflanze eigentlich für das Wachstum und der Ausreifung der vorhandenen Tomaten. Würden Sie die Geiztriebe nicht entfernen, würde die Tomatenpflanze viel zu viele Tomaten ansetzen.

Aufgrund des dadurch entstehenden Energiemangels würden alle Früchte darunter leiden. Sie würden klein bleiben und schon vor der Reife abfallen. Damit dies nicht geschehen kann, sollten Sie am besten täglich, oder mindestens alle 2 Tage, Ihre Tomatenpflanzen genauer betrachten und die Geiztriebe entfernen. Diese regelmässigen Kontrollen bieten Ihnen noch andere Vorteile. Sie erkennen sofort, wenn die Pflanzen nicht ausreichend viel Wasser haben oder von Blattläusen befallen werden. Der Morgen eignet sich am besten zum Ausgeizen, weil die frischen Bruchstellen, die beim Ausgeizen entstehen, dann über den Tag hinweg abtrocknen können.

Züchten Sie aus Geiztrieben neue Pflanzen

Sollten Sie Geiztriebe erst entdecken, wenn diese schon etwa 10 Zentimeter lang sind, brauchen Sie diese nicht auf den Kompost zu werden. Stellen Sie diese Triebe nach dem Ausgeizen in ein Glas mit frischem Wasser. Nach etwa einer Woche haben sich Wurzeln gebildet und Sie können die kleinen Pflänzchen einpflanzen. Achten Sie vor der Pflanzung von Tomatenpflanzen auf eine gute Bodenbeschaffenheit. Am besten arbeiten Sie regelmässig eigenen Kompost und Rasenschnitt in die Erde ein, dann hat die Pflanze immer ausreichend viel Dünger und Sie können auf Tomatendünger aus dem Fachhandel verzichten.

Tomaten lieben es sonnig und trocken

Tomatenpflanzen gedeihen am besten an sonnigen Standorten. Regen mögen sie gar nicht. Vielleicht finden Sie einen geeigneten Platz in Ihrem Garten, an dem die Pflanzen nach Möglichkeit überdacht werden können, wenn Regen angesagt wird. Damit Ihre Tomatenpflanzen prachtvoll wachsen, sollten Sie Rankstäbe neben die Pflanzen in die Erde stecken. Werden die Pflanzen dann grösser, können Sie sich leicht mit einem weichen Band an den Stäben fixieren. Ansonsten würden Sie sich, aufgrund des schweren Fruchtgewichtes, irgendwann auf den Boden legen und keinen grossen Ertrag mehr bringen. Zudem könnte sich Braunfäule (Pilze, die sich aufgrund von Feuchtigkeit und Wärme entwickeln) bilden und die Tomaten wären für den Verzehr nicht mehr geeignet.

Die richtige Giesstechnik

Sollten Sie Ihre jungen Tomatenpflanzen in einem kleinen Pflanztopf beim Gärtner kaufen, brauchen Sie die Töpfe nach dem Auspflanzen nicht zu entsorgen. Graben Sie das Pflanzloch doppelt so gross (breit), und graben Sie den leeren Pflanztopf direkt neben der Tomatenpflanze ein. Beim täglichen Giessen geben Sie das Giesswasser in den Topf neben der Pflanze, dann gedeiht sie besser.

Bildquelle: Jedidja / pixabay.com

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