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Wermuth regt die Gallentätigkeit an

Wermuth Pflanze

Echter Wermut ist eine mehrjährige Kräuterpflanze, die sowohl im Gartenbeet, wie auch im Kübel auf dem Balkan gehalten werden kann. Die Pflanze ist anspruchslos und braucht auch in den kalten Wintermonaten keinen besonderen Überwinterungsplatz. Sie kann einfach an ihrem gewohnten Standort verbleiben und dort überwintern. Bekannt wurde die Pflanze durch alkoholische Getränke, wie Absinth und Apéritifgetränke.

Wermut stärkt die Verdauung

Schon vor Jahrhunderten haben Mönche die Bitterpflanze in Klostergärten kultiviert. Wermut gehört zu den Kräutern, die die meisten Bitterstoffe enthalten, daher wurde sie traditionell zur Unterstützung der Verdauung genutzt. Die Bitterstoffe regen die Bildung der Leber-, Bauchspeicheldrüsen und Magensäfte an. Selbst schwer verdauliche Mahlzeiten werden durch die Verwendung von Wermut geniessbar. Aus diesem Grund wird Wermutwein gerne als Apéritif verwendet. Vor dem Essen genossen, wird der Appetit angeregt und die Verdauung erleichtert. Aufgrund der in der Pflanze enthaltenen ätherischen Öle ist aber auch Vorsicht geboten. Sie sollten Wermut nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum regelmässig konsumieren. Die Inhaltsstoffe könnten, wenn Sie regelmässig eingenommen werden, die Sinne verwirren.

Als Tee oder Tinktur

Sie können mit Wermut nicht nur alkoholische Getränke würzen, sondern auch Tee und Tinkturen herstellen. Ein bis zwei Teelöffel frische Wermutblätter reichen für eine Tasse Tee aus. Übergiessen Sie die frischen Wermutblätter einfach mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee ca. 10 Minuten ziehen. Danach können Sie das Getränk abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Eigentlich sollten Sie, damit der Wermuttee seine volle Wirkung zeigt, komplett auf Süssmittel verzichten. Ist der Tee Ihnen zu bitter, können Sie alternativ können Sie ein bis zwei frische Steviablätter mit in den Tee geben. Sollte Ihnen das Getränk zu bitter sein, reicht eine geringere Dosierung der Wermutblätter, und ein kürzerer Brühzeitraum auch aus, um lindernde Erfolge erzielen zu können. Trinken Sie nicht mehr als drei Tassen Wermuttee am Tag und nicht länger als über einen Zeitraum von sechs Wochen. Wermuttee hilft gegen Magenschwäche, allgemeine Schwäche und Blähungen.

Die Wermuttinktur können Sie ansetzen, wie jede andere Tinktur auch. Geben Sie zerkleinerte Wermutblätter in ein hygienisch reines Schraubglas und bedecken Sie diese mit handelsüblichem Wodka. Stellen Sie das verschlossene Schraubglas zwei bis sechs Wochen an einen sonnigen Platz und seihen Sie die Tinktur danach ab. Füllen Sie die Wermuttinktur in eine dunkle Flasche und bewahren Sie sie an einem dunklen und kühlen Ort auf. Bei Bedarf können Sie 10 bis 50 Tropfen der Tinktur einnehmen.

Achtung, Thujon

Wermut enthält Thujon, das nicht gesundheitsfördernd ist. Sie sollten daher keine allzu hochprozentigen Alkoholsorten für das Ansetzen einer Tinktur verwenden. Der Alkoholgehalt von Wodka oder Korn reicht aus. Im Tee, also einem wässrigen Auszug, ist kein Thujon enthalten.

Wermut gegen Arthrose und Rheuma

Eine Wermutsalbe kann laut Hildegard von Bingen gegen Rheuma und Arthrose helfen. Die Salbe können Sie einfach selber herstellen. Sie benötigen 20 g Hirschtalg, 12 Gramm Hirschfett und 20 Gramm Wermut Frischsaft. Erhitzen Sie alle Zutaten in einem Wasserbad und rühren Sie sich eine Creme. Nach dem Erkalten können Sie die Creme in ein Mulltuch geben und auspressen. Der überflüssige Wasseranteil wird dadurch aus der Creme herausgedrückt und die Creme wird haltbarer. Schmieren Sie die schmerzenden Stellen ein- bis zweimal täglich mit dieser Mischung ein.

Bildquelle: www.gartenrot.com

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