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Was hilft gegen eine Vogelplage?

Ernte Schutz Vogel

So munter und vergnügt Vögel auch sein können, so lästig sind sie manchmal. Besonders dann, wenn sie Dir Deine Kirschen und andere Früchte aus dem Garten klauen. Damit Du Dich auch weiterhin über die kleinen Besucher freuen kannst, solltest Du nur zu einfachen, ungefährlichen Mitteln, zur Vertreibung greifen.

Auch das Saatgut ist gefährdet

Nicht nur das Obst an den Bäumen ist durch diebische Vögel bedroht, sondern auch das Saatgut auf Feldern und Beeten. Krähen und Raben beobachten Dich, wie Du die Sämereien ausbringst, und freuen sich dabei schon auf die leckere Mahlzeit. Du solltest daher schon vor der Ansaat reagieren, und Deinen Garten gegen Krähen, Raben und andere hungrige Vögel schützen. Das ist aber gar nicht so einfach, weil Vögel ausgesprochen intelligente Tiere, die Tricks nach einiger Zeit fast immer durchschauen.

Wie Dein Garten gestaltet sein sollte

Raben und Krähen werden sehr alt. Die Statistiken streiten sich zwar, aber beringte Vögel wurden nachweislich zwischen 20 und 40 Jahre alt. Daher haben einige Krähen mehr Lebenserfahrung, als manch ein junger Hobbygärtner. Raben und Krähen richten die meisten Schäden an. Die Vögel sind immer auf der Suche nach einer guten Mahlzeit. Solltest Du gerade keine Jungpflanzen, Obst oder Saatgut in Deinem Garten haben, begnügen sich die Vögel auch mit Deinem Komposthaufen. Du solltest daher nie Nahrung für ungeladene Gäste bereit halten. Abgedeckte Komposthaufen sind empfehlenswert. Gestalte Deinen Garten für Raben und Krähen und uninteressant wie möglich.

Was Vögel gar nicht mögen

Raben und Krähen mögen keine Uhus, kein Feuer, kein Lärm und Unruhe. Immer öfter kannst Du blinkende CD´s in Bäumen hängen sehen, die Vögel vertreiben sollen. Ob dieser Aufwand Erfolg hat, hängt davon ab, wie erfahren die Raben und Krähen in Deiner Region sind. In Weinregionen hörst Du regelmässige Knallgeräusche, die die diebischen Tiere vertreiben sollen. Nicht immer sind sie erfolgreich. Netze über Bäume und Sträucher zu ziehen, kann sehr anstrengend sein. Vor der Ernte musst Du diese wieder entfernen, dabei könntest Du das reife Obst selber schädigen. Hin und wieder verfangen sich dann auch Vögel in den Netzen, und verenden kläglich. Ebenso verhält es sich mit Folie oder Gaze über frisch angesäte Flächen. Machst Du dabei einen Fehler, ersticken die Jungpflanzen, oder die Saatkörner gehen gar nicht auf, weil sie verschimmeln.

Du musst selber Erfahrungen sammeln

Am besten ist es, wenn Du im Laufe der Zeit Deine eigene Taktik erprobst. Du musst dabei die Vögel und die Natur genau beobachten. Dadurch kannst Du sofort erkennen, ob ein Schutzmechanismus Wirkung zeigt, oder nicht. Du musst den guten Mittelweg finden, der Dir nicht zu viel Mühe bereitet, aber trotzdem Erfolge bringt. Vielleicht kannst Du Dir die eine oder andere Taktik von Nachbarn abschauen. Mit denen solltest Du sowieso reden, wenn Du Raben oder Krähen vertreiben möchtest. Da diese weder Lärm noch Wasser mögen, könnte es schnell passieren, dass die eine oder andere List, die Du Dir ausdenkst, eventuell auch Deine Nachbarn ärgern könnte. Am besten, Du verfolgst gemeinsam mit Deinen Nachbarn eine Taktik, die wirklich Erfolg hat.

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

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